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Was ist ein Stromkreis?

Material

  • Steckbrett
  • Batteriehalterung
  • 4 Verbinder
  • Lampe
  • Schalter

 

Versuch 1

Es wird ein geschlossener Stromkreis hergestellt, die Lampe leuchtet. Aber wie kann man sie einfach ein- und ausschalten?

 

 

Versuch 2

Anstatt eines Verbinders bauen wir einen Schalter ein. Nun können wir den Strom fließen lassen oder abschalten. Der Schalter funktioniert wie ein allseits bekannter Lichtschalter, aber warum leuchtet die Lampe nicht, wenn der Schalter in die Aus-Position gestellt wird?

 

Versuch 3

Statt der Batterie wird der Handgenerator angeschlossen. Durch Kurbeln können die Kinder elektrischen Strom erzeugen und die Lampe zum Leuchten bringen. Man kann also durch mechanische Energie elektrische Energie erzeugen. Wo geschieht das noch? (Beim Fahrraddynamo, in Kraftwerken, ...).

 

 

Erklärung

Was, glauben die Kinder, ist Strom? Was kann man damit machen? Woher kommt der Strom? Kann man Strom sehen, hören, spüren?

Strom kann man nicht sehen und hören, aber dennoch geschieht etwas, wenn Strom fließt: Elektronen bewegen sich. Elektronen lassen sich nur in Metallen bewegen und damit sie das tun, muss ein Stromkreis geschlossen werden. Dann strömen die Elektronen im Kreis, wie in einer Wasserleitung. Die Batterie entspricht dabei der Wasserpumpe. Wie eine Batterie funktioniert, wird übrigens in Versuch 48 (Zitronenuhr) erklärt. Ein Schalter entspricht einer Staumauer - er trennt den Stromkreis und der Strom steht an und kann nicht im Kreis fließen.

Elektronen sind so klein, dass man sie auch unter einem Mikroskop nicht sehen kann. Man kann nur die Wirkung des Stroms sehen - in diesem Fall das Licht.

Wenn Strom stark genug ist, kann man Strom spüren und er kann dann auch gefährlich sein. Bei diesen Experimenten ist das nicht der Fall, aber in einer Steckdose durchaus. Deshalb sind Steckdosen so konzipiert, dass man mit dem Strom nicht in Berührung kommen kann.