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Solarufo

Material

  • 1 Solarufo
  • 1 Föhn mit Kaltstufe(!)

 

 

 

Durchführung

Die Ballonhülle wird ausgepackt und flach aufgelegt (ca. 90 x 300 cm). Dann schüttelt man die Hülle etwas auf und dreht ein Ende fest zu einem ca. 20 cm langen Schlauch zusammen. Nun wickelt man den beiliegenden Nylon-Faden ganz fest einige Male um den Schlauch und bindet ihn ab. Damit hat man auch gleich die Ballon-"Schnur" fixiert.
Um den Ballon aufzublasen, verwendet man am einfachsten einen Haarföhn (mit Kaltluft-Stufe!). Eine Person hält den Föhn, eine zweite wickelt das offene Ballonende dicht um den Luftauslass des Föhns. Der Ballon wird nun aufgeblasen. Wenn er noch etwas "schlapp" ist (ca. 90% aufgeblasen), entfernt man den Föhn und dreht das Ende rasch zu. Man kann dieses Ende mit einem dünnen (Nylon-)Faden fixieren, gut geht es auch mit einem Gummiringerl.
Der Ballon darf nicht prall aufgeblasen werden, weil sich die Luft beim Erwärmen ausdehnt und der Druck so stark ansteigen könnte, dass er platzt.
Nun wickeln wir den Haltefaden ab und binden das Ende an oder fixieren es mit einem Gewicht, dann legen/stellen wir den Ballon in die pralle Sonne. Nach einiger Zeit beginnt er zu steigen. Laut Hersteller könnte er auf einige Kilometer Höhe fliegen!
WICHTIG: Ballons in Gegenwart von Kindern nie unbeaufsichtigt liegen lassen!! Die Hülle ist so groß, dass sich ein Kind darin einwickeln könnte - ERSTICKUNGSGEFAHR!

Erklärung

Wie jedes Gas dehnt sich Luft beim Erwärmen aus, das heißt, ihre Dichte nimmt ab. Die erwärmte Luft im Ballon ist also leichter als die Umgebungsluft - der Ballon steigt auf. Das ist auch das Prinzip der Heißluftballone. Da die Dichte der Luft im Ballon umso stärker abnimmt, je höher ihre Temperatur ist, verwendet man bei kommerziellen Ballons einen Gasbrenner und heizt das Gas im Ballon auf etwa 120 Grad auf. Bei unserem Versuch dient die Sonne als Heizquelle. Sie muss die Luft im Inneren auf mindestens 50° erwärmen, damit der Ballon aufsteigt.


Literatur:
https://de.wikipedia.org/wiki/Hei%C3%9Fluftballon (Jänner. 2016)