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Wasserlicht

Material

  • Umwelt-Batterie-Set von Green Science (ist fertig aufgebaut)
  • 3 PET-Flaschen 0,5 Liter
  • etwas Essig

 

Durchführung (1)

Drei PET-Flaschen werden fast voll mit Leitungswasser gefüllt und mit dem gelochten Deckel verschlossen. Der positive Anschluss des Leuchtturms (rotes Kabel) ist mit einer Kupferelektrode (rötlich) verbunden, der negative Anschluss (schwarzes Kabel) mit einer Zinkelektrode (silbern).
Nun steckt man die Kupferelektrode in die erste Flasche, die Zinkelektrode in die dritte. Die Flaschen werden mit zwei Verbindungsdrähten, an denen je eine Kupfer- und eine Zinkelektrode befestigt ist verbunden: immer Zink zu Kupfer stecken. Die Leuchtdiode leuchtet schwach auf, daher an einem dunklen Platz arbeiten, damit man das Licht sieht!

 

Erklärung

Zu den grundsätzlichen Vorgängen siehe Versuch 49 "Zitronenuhr". Auch in gewöhnlichem Leitungswasser wird (sehr wenig) Zink gelöst. Mit den beiden unterschiedlichen Elektroden und Wasser als Elektrolyt wurde ein galvanisches Element hergestellt. Die Leuchtdiode benötigt eine Spannung von mindestens zwei Volt, um zu leuchten. Daher wurden drei Elemente kombiniert, das ergibt eine Spannung von ca. 2,5 Volt.

Durchführung (2)

In die drei PET-Flaschen werden jeweils 10 - 20 Milliliter Essig zugegeben und gut umgeschüttelt. Nun wird die gleiche Anordnung wie oben aufgebaut. Man sieht, dass die Diode deutlich heller brennt.

 

Erklärung

Die Stromstärke der Batterie (von der die Helligkeit der Diode abhängt) nimmt bei Erhöhung der Leitfähigkeit des Elektrolyten zu. Das kann auch durch Zugabe von z.B. Kochsalz erfolgen. Essig ist günstig, weil er die Zinkelektrode besser löst.