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Kartoffelpiepser

Material

  • Umwelt-Batterie-Set von Green Science (ist fertig aufgebaut)
  • 1 rohe Kartoffel

    Durchführung

    Die Kartoffel wird halbiert. Der Piepser wird mit einem Stück Klebeband
    außen auf dem Boden des Pappbechers befestigt. Die (rötliche)
    Kupferelektrode (rotes Kabel) des Piepsers wird in die eine Kartoffelhälfte
    gesteckt, die silbrige Zinkelektrode (schwarzes Kabel) in die andere Hälfte.
    Die beiden Hälften werden mit einem Draht, an dem eine Kupfer- und
    eine Zinkelektrode hängen, verbunden - die Zinkelektrode kommt in
    die Kartoffelhälfte, in der bereits die Kupferelektrode des Piepsers steckt,
    umgekehrt bei der zweiten Kartoffelhälfte.
    Hält man den Papierbecher ans Ohr, hört man deutliches Piepsen (mit
    etwas Phantasie "zwitschern").

    Erklärung

    Im Prinzip funktionieren die Batterien wie im Experiment "Zitronenuhr" beschrieben. Auch Kartoffeln enthalten wässrige Säuren, z.B. Ascorbinsäure (= Vitamin C).
    Mit diesem Experiment wird gezeigt, dass die Erzeugung von Strom in einer galvanischen Zelle nicht vom Elektrolyten, sondern von den Metallen abhängt. Die "Leistung" der Zelle (d.h. wieviel Strom erzeugt werden kann), hängt aber vom Elektrolyten ab.