40

Wasserspeicher – Wie speichert der Boden Wasser?

Material

  • 3 kleine Blumentöpfe
  • 1 feinmaschiges Sieb (oder Kaffeefilter)
  • 3 große Gläser
  • Blumenerde
  • Sand
  • Lehm
  • Wasser

    Durchführung

    Blumentöpfe mit je einer "Bodenprobe" (= Sand, Blumenerde und Lehm) befüllen und auf je ein Glas stellen. In den Blumentopf mit dem Sand vor dem Einfüllen auf den Boden zusätzlich ein feinmaschiges Sieb geben, damit der Sand nicht durch das Loch im Blumentopf ins Glas rinnt. In jeden Blumentopf ein halbes Glas Wasser gießen und beobachten.

    Erklärung

    Beim Lehm staut sich das Wasser und kann sehr schlecht durchsickern. Die Poren sind so eng, dass selbst Wasser kaum durchpasst. Eine Pflanze hätte in diesem Boden zu viel Wasser und würde mit der Zeit wahrscheinlich faulen. Am wohlsten wird sich die Pflanze in der Blumenerde fühlen: diese saugt sich mit Wasser voll, lässt das überschüssige Wasser aber durch das Loch im Blumentopf ablaufen. Das meiste Wasser fließt durch den groben Sand. Im Sand sind genug Hohlräume, durch die das Wasser sofort abfließen kann. Eine normale Pflanze hätte es hier schwer, zu überleben, da sie zu wenig Wasser zur Verfügung hätte.

    Methodische Hinweise

    • Die Kinder zeigen stets große Begeisterung, wenn sie trockene und nasse Erde, Sand und Steine angreifen dürfen.
    • "Bodenproben" wenn möglich mit den Kindern gemeinsam aus dem Garten holen.
    • Mit den Kindern gemeinsam besprechen, dass die Lehmböden in unserer Gegend Wasser sehr lange speichern, was z.B. ersichtlich wird, wenn es häufig regnet und das Wasser auf den Feldern in Pfützen stehenbleibt.

      Literatur:
      Dennerle Astrid, Evers Nina, Kaupp Jeanette, 2003: Löwenzahn: Peter Lustigs Forschertipps: Erde und Wasser.
      SoliMedia Productions GmbH, Erfurt.