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Was kriecht denn hier herum?

Material

  • Schaufel
  • 1 stabiler Plastikbecher
  • 4 faustgroße Steine
  • 1 dünne Holzplatte oder eine alte Fliese
  • Essensreste als Köder (Apfelstück,
    Wurstwürfel, klein geschnittener Käse, …)
  • 1 weißes Tuch
  • 1 Becherlupe

Durchführung

Ein Loch in die Erde graben; Becher mit Köder hineinstellen. Mit den vier Steinen und der Holzplatte ein Regendach bauen. Am nächsten Tag die Falle öffnen, die Tiere auf das weiße Tuch schütten und mit der Lupe betrachten.

Erklärung

Nachtaktive Bodentiere werden von den Essensresten angelockt und kriechen in die Falle.

Methodische Hinweise

  • Gefundene Tiere mithilfe von Nachschlagewerken identifizieren.
  • Zeigen und erklären, dass die aufgefundenen Bodentiere nicht "eklig" sind. Erklären, dass jegliche Lebensform respektiert werden soll, weil der Verlust von Arten immer einen Schaden für die Umwelt bedeutet.
  • Fallenstandorte variieren (Wiese, Hecke, Bäume etc.).
  • Solche "Barberfallen" (nach dem Erfinder Herbert Spencer Barber) werden auch in der Wissenschaft verwendet.
  • Tiere gemeinsam wieder aussetzen.


    Literatur:
    BAKIP Feldkirch, 2010: Forschermappe der BAKIP Feldkirch. S.6 Dennerle Astrid, Evers Nina, Kaupp Jeanette,
    2003: Löwenzahn: Peter Lustigs Forschertipps: Erde und Wasser. SoliMedia Productions GmbH, Erfurt