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Der schwimmende Fingerhut

Material

  • 1 leichter Fingerhut
  • 1 Glas Wasser
  • 1 Büroklammer

    Durchführung

    Den Fingerhut (sollte nicht zu massiv sein!) vorsichtig mit der Öffnung
    nach oben in ein mit Wasser gefülltes Glas stellen - er schwimmt
    (vorher testen!). Gibt man eine Büroklammer hinein oder kippt man
    ihn um, so geht er sofort unter.

    Erklärung

    Versuch 3 "Was schwimmt auf dem Wasser?" zeigt lediglich, dass Materialien mit geringerer Dichte als Wasser schwimmen (Holz schwimmt, Stein etc. nicht). Damit wird die Frage, warum ein Eisenschiff nicht untergeht, nicht beantwortet.
    Wenn die Schwimmeigenschaft nur von der Dichte des Materials abhängt, wie ist es dann möglich, dass z.B. ein Schiff aus Metall schwimmt?

    Erklärung

    Der Fingerhut (das Boot, Schiff) hat sehr viel Luft im »Bauch«. Damit ist die gesamte »Dichte« kleiner als die von Wasser. Belädt man den Fingerhut mit einer schweren Last, wird die gesamte »Dichte« größer als die von Wasser, er sinkt. Gleiches gilt, wenn beim Umkippen Wasser hinein läuft.

    Methodische Hinweise

    • Geschichte: Elli und Lilo wollen einen Fingerhut als Boot für Materialtransport verwenden, dochwenn sie ihn mit schwerer Fracht beladen, geht das Boot unter. Elli fragt sich, warum das so ist.
    • Um den abstrakten Begriff der "Dichte" zu veranschaulichen, können die Kinder z.B. einen Eimer randvoll mit Sand befüllen und dann rütteln und an die Außenwand klopfen. Der Eimer ist anschließend nicht mehr ganz voll, weil die gleiche Menge Sand (Masse) einen kleineren Raum (Volumen) einnimmt, da die Teilchen dichter zusammengerutscht sind.